aktuelles
      drucken icon

 

usa fahne
Mit der Einführung des Supported Employment Anfang der 90er Jahre in den USA kam es zu einem richtungsweisenden Paradigmawechsel in der Wiedereingliederungspolitik.
 
Das Konzept des Supported Employment basiert auf folgenden Prinzipien (Becker & Drake 1994, Bond et al. 1997):
-      Beim Supported Employment gilt das Paradigma: "erst platzieren, dann trainieren" anstatt wie bisher "erst trainieren, dann platzieren";
-     Kompetitive Arbeit, d.h. die beeinträchtigten Arbeitnehmer arbeiten mindestens 20 Stunden pro Woche unter Wettbewerbsbedingungen des ersten Arbeitsmarktes als Vollzeit- oder Teilzeitarbeitskraft;
-     sie erhalten dafür zumindest den gesetzlich vorgeschriebenen Mindestlohn; der Arbeitsort befindet sich in einem Betrieb des ersten Arbeitsmarktes, in welchem die Mehrheit der Arbeitnehmer nicht beeinträchtigt sind;
-     das Arbeitsverhältnis ist wenn möglich zeitlich unbefristet;
-     die Arbeitnehmer mit psychischer Beeinträchtigung werden an ihrem Arbeitsplatz langfristig durch einen Job Coach begleitet.
 
Das JOB COACH PLACEMENT arbeitet nach den Grundsätzen von Supported Employment, jedoch den schweizerischen Verhältnissen angepasst:
 -  Recht von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen auf gleichberechtigte Teilhabe am Arbeitsleben
 -  Erst platzieren, dann trainieren
 -  Individuell massgeschneiderter Arbeitsplatz mit Leistungslohn
 -  Zeitlich nicht limitierte Unterstützung
 -  Das Ziel ist Inklusion, d.h. die Unterschiedlichkeit der einzelnen Menschen wird zur Normalität
 
Die 15 wichtigsten Messkriterien für Supported Employment  
1. Ein Job Coach betreut nicht mehr als max. 25 Personen
2. Mitarbeitende sind ausschliesslich als Job Coachs tätig
3. Der Job Coach begleitet den Teilnehmenden vom Eintritt bis zum Austritt
4. Die Job Coachs sind Teil eines interdisziplinären (gemeindepsychiatrischen) Teams
5. Der Job Coach ist in einem Team eingebettet und nimmt an Teamsitzungen, Intervision und Supervision teil
6. Jeder der Interesse hat, soll die Möglichkeit der beruflichen Integration bekommen
7. Arbeits- und Leistungsfähigkeit werden am Arbeitsplatz fortlaufend überprüft
8. Nach Start im Programm, wird innerhalb eines Monats ein Einstiegsarbeitsplatz im ersten Arbeitsmarkt vermittelt
9. Bei der Arbeitsuche werden individuelle massgeschneiderte Lösungen gesucht
10. Arbeitsstellen werden in allen Branchen und Sparten gesucht
11. Ziel der Integration ist die Inklusion mit möglichst langfristiger Anstellung
12. Der Job Coach unterstützt auch beim Stellenwechsel
13. Coaching von Teilnehmenden und Arbeitgebern ist zeitlich nicht befristet
14. Der Job Coach arbeitet zu einem grossen Teil seiner Arbeit ausserhalb der Institution
15. Der Job Coach unterstützt die Teilnehmenden sowie die Arbeitgebenden vor Ort
   
JOB COACH PLACEMENT | Waldeggstrasse 37 | 3097 Liebefeld | +41 31 970 10 30 | jobcoach@upd.ch   efqm logo   Impressum | Datenschutz oben
  Impressum | Datenschutz efqm logo   facebook   xing   oben